Die Siedlung Affolterloch (Apfelwald)

 

Bereits im 12.Jahrhundert erwähnt, lag sie im Osten, unweit von der heutigen Ortschaft WALDSEE.

Fruchtbarer Boden, eine günstige Lage fast unmittelbar am Rhein sowie die Römerstrasse
als Verbindung von Speyer nach Worms, waren bestens geeignet um Handel zu treiben (oder auch Beute zu machen).
Einige Fragenbleiben offen: Wie arbeiteten sie, wie wohnten sie, wie Ernährten und kleideten sie sich und welchen Glauben lebten sie?

Auch wäre interessant zu wissen, wie sie sich damals unterhielten, zu hören wie ihre Sprache klang.
Ihren damals gesprochenen Text würde heutzutage kein Mensch mehr verstehen.

 

Ein Beispiel dafür ist das bekannte „Vater unser“ in der Originalsprache des Mittelalters um das Jahr 1200:
„Ata unsa, tu in himilam, si geheiagot thin namo…“

 

So ungefähr sprachen sie anno dazumal!

 

1349 schickte Kaiser Karl IV, ein Kriegsvolk nach Affolterloch, um Strafgericht zu halten.
Die ständigen Beutezüge und Überfälle der Raubritter auf die Kaufleute, die auf der alten Römerstrasse
mit ihren Handelswaren unterwegs waren, konnten nicht ungesühnt bleiben.

Die Burg Affolterloch hörte auf zu bestehen, sie wurde völlig zerstört und durfte nie wieder aufgebaut werden.

Ein paar wenige Exponate im Heimatmuseum Waldsee, zeugen von einstigem Glanz der Burg und einige Unebenheiten in der Burggewanne weisen auf ihren ehemaligen Standort und ihre Zerstörung hin.

WIR, ein paar wenige Nachkommen aus dieser Zeit, wollen euch Verwöhnen mit Spis und Trunk, mit Kurzweil und Gelage, mit Spiel und Handwerk, mit Schabernack und Spektakel!


Das Volk vom Affolterloch